Coronavirus-FAQ

Coronavirus-FAQ: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Das Coronavirus breitet sich weltweit aus. Wie gefährlich ist das Virus? Wie kann man sich schützen? Welche Symptome zeigen sich? Wie kann man Infektionsketten unterbrechen? Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen zum neuen Coronavirus.

Hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten zum neuen Coronavirus SARS-CoV-2 und der entsprechenden Erkrankung Covid-19.

Wie wird das neuartige Coronavirus übertragen?

Das neue Coronavirus SARS-CoV-2, vormals 2019-nCoV genannt, ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Das Virus wird via Tröpfcheninfektion bei direktem Kontakt mit Infizierten weitergegeben, zum Beispiel durch Husten oder Niesen. Das neuartige Coronavirus wurden bei manchen Patienten auch im Stuhl nachgewiesen. Ob es sich durch eine Schmierinfektion verbreiten kann, ist noch nicht geklärt, sagt das Robert-Koch-Institut.

Wie kann man sich vor dem Coronavirus schützen?

80 Prozent aller Infektionskrankheiten werden über die Hände verbreitet. Im Schnitt fassen wir uns alle vier Minuten ins Gesicht, häufig mit ungewaschenen Händen. Die wichtigste Schutzmaßnahme gegen Viren und Bakterien aller Art ist deshalb: Hände gründlich und oft waschen! Und zwar mindestens 20 Sekunden lang - auch zwischen den Fingern. Eine Eselsbrücke ist, zweimal im Kopf "Happy Birthday" zu singen. Damit die Hände nicht rissig werden, sollte man sie auch ab und zu eincremen. Niesen und husten Sie in die Armbeuge und nicht in die Hand. Verwenden Sie bei Schnupfen Einmaltaschentücher und keine Stofftücher. Entsorgen Sie die Taschentücher in der Toilette oder in einem Mülleimer mit Deckel. Vermeiden Sie es, momentan Hände zu schütteln.

Außerdem sollte man Abstand zu erkrankten Personen halten sowie Menschenmengen möglichst meiden. Lässt sich ein Kontakt nicht vermeiden, sind Hygienemaßnahmen doppelt wichtig und auch intensives Raumlüften ist sinnvoll. Das schützt auch vor allen anderen Infektionen wie Erkältungen oder der Grippe. Sich mit diesen anzustecken, ist momentan deutlich wahrscheinlicher als eine Ansteckung mit dem Coronavirus. Wer große Sorge vor einer Ansteckung hat, sollte - wo möglich - auch öffentliche Verkehrsmittel meiden.

Soll man einen Mundschutz gegen das Coronavirus tragen?

Ganz klar: Nein! Der Mundschutz dient dazu, dass bei Operationen zum Beispiel kein Speichel von medizinischem Personal in Wunden von Patienten gelangt. Er ist aber kein Schutz vor Viren und Bakterien. Dementsprechend sagt der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie, Bernd Salzberger vom Universitätsklinikum Regensburg, dass das Tragen eines Mundschutzes "im Augenblick vollkommen unsinnig" ist. Diese Gesichtsmasken seien nicht zum Schutz vor Ansteckungen gemacht. Es mache aber durchaus Sinn, als Grippekranker eine Maske zum Schutz anderer Menschen zu tragen. "Aber der Schutz vor einer Infektion von außen ist sehr, sehr schlecht damit", sagte Salzberger. Für Privatpersonen ist es auch unnötig, Desinfektionsmittel einzusetzen.

Wie lange dauert die Inkubationszeit bei SARS-CoV-2?

Die Inkubationszeit, also die Zeit von der Ansteckung bis zum Auftreten der ersten Symptome, dauert nach bisherigem Wissensstand bis zu 14 Tage. So lange müssen nachweislich Infizierte auch in Quarantäne gehen. Bei einem leichten Verlauf der Erkrankung reicht häusliche Quarantäne. Die Mehrheit der Infizierten in Deutschland erkrankte entweder gar nicht oder nur leicht mit Symptomen einer Erkältung.

Wie viel Menschen sind in Deutschland an Covid-19 erkrankt?

Die aktuelle Zahl der laborbestätigten Corona-Infizierten in Deutschland finden Sie hier: aktuelle Fallzahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI).

Wo und wie weit ist das Coronavirus weltweit verbreitet?

Das Center for Systems Science and Engineering (CSSE) der Johns Hopkins University hat ein interaktives Tool entwickelt, in dem die Fallzahlen der Coronainfizierten, die Sterbefälle und die Zahl der genesenen Menschen pro Land aufgeführt sind.

Wie ansteckend ist das Coronavirus?

Das neue Coronavirus ist leicht übertragbar und ansteckender als das SARS-Virus, weil es besser an den Menschen angepasst ist. SARS-CoV-2 gilt als 10 bis 20 Mal ansteckender als das SARS-Virus.

Ist eine Ansteckung ohne Symptome möglich?

Es ist möglich, dass man sich mit dem neuen Coronavirus infiziert hat und keine oder nur leichte Erkrankungssymptome zeigt. Das ist sogar die Regel bei den Fällen in Deutschland. Doch auch Infizierte mit leichten oder keinen Symptomen können das Virus übertragen. Problematisch ist, dass Leicht-Erkrankte meist nicht zu Hause bleiben und sich das Virus so weiter verbreitet.

Wo kommt SARS-CoV-2 her?

Das Virus wurde vom Tier auf den Menschen übertragen. Als Ausgangspunkt gilt bislang ein Tiermarkt in Wuhan, auf dem auch Wildtiere wie Fledermäuse und Schlangen verkauft werden, um sie zu verspeisen. Der Markt wurde am 1. Januar 2020 geschlossen. Eine Analyse des Erbguts des Virus im Februar 2020 zeigt, dass es zu 98 Prozent mit einem Coronavirus übereinstimmt, das Fledermäuse befällt.

Chinesische Forscher veröffentlichten am 15. Februar 2020 allerdings eine Studie im Fachmagazin "The Lancet", in der sie sagen, dass als erster Mensch, "Patient Null" genannt, ein älterer chinesischer Mann mit Alzheimer an Covid-19 erkrankte, der keinen Kontakt zum Tiermarkt in Wuhan hatte.

nötig. Die Versorgung der Bevölkerung ist gewährleistet, sagt der Handelsverband Deutschland.

Werden Viren über Pakete oder Briefe übertragen?

Professorin Ulrike Protzer, Virologin vom Helmholtz-Zentrum an der Technischen Universität München (TUM) sagt am 27. Februar 2020 auf BR-Anfrage, dass es extrem unwahrscheinlich ist, dass ein Virus über einen Brief oder ein Paket übertragen wird. "Die saugfähige Oberfläche eines Pakets oder eines Briefes und der Transport an der Luft würden das Virus sicher austrocknen und damit seine Hülle kaputt machen. Zudem geht das Virusgenom kaputt, wenn man es der Sonne oder UV-Licht aussetzt. Es gibt (weltweit) zudem seit fast drei Wochen schon keine Übertragungen aus China mehr, die neueren Fälle sind alle Übertragungen aus anderen Ländern oder in einem Land."

Wer ist durch das Coronavirus gefährdet?

Bei Infektionen mit dem Coronavirus zeigen sich bislang zwei Krankheitsverläufe. Die meisten erkranken nur leicht und haben leichte Erkältungssymptome. Wenige erkranken an einem schweren Verlauf und bekommen eine virale Lungenentzündung. Dabei spielen nach bisherigen Erkenntnissen das Geschlecht und das Alter - mehr ältere Männer sind betroffen - und der Gesundheitszustand eines Patienten eine entscheidende Rolle. Zudem haben Langzeitraucher ein erhöhtes Risiko, an Covid-19 zu erkranken. Wenig gefährdet sind Kinder und Schwangere.

Welche Symptome verursacht Covid-19?

Erkrankt man am neuen Corononavirus SARS-CoV-2 sprechen Ärzte von der Krankheit Covid-19. Die Symptome der Erkrankung ähneln in Europa meist einer harmlosen Erkältung. Zu den Symptomen gehören: Fieber, Husten, Atemnot, Muskelschmerzen und Müdigkeit - mitunter auch Auswurf, Kopfschmerzen und Durchfall. Eine Minderheit erkrankt an einer viralen Lungenentzündung, dem schweren Verlauf von Covid-19. Es gibt inzwischen verlässliche Tests, mit denen eine Infektion durch das Coronavirus diagnostiziert werden kann.

Wie gefährlich ist das Coronavirus?

Das neue Coronavirus gilt als sehr ansteckend und ähnlich gefährlich wie Grippe-Viren. Wie viel Prozent der Erkrankten an einer Infektion mit dem neuen Coronavirus sterben, lässt sich nicht sagen, denn viele Patienten bleiben symptomarm, sodass sie gar nicht erfasst werden und nicht ins Krankenhaus gehen. So lässt sich eine Sterblichkeitsrate schwer festlegen. Die meisten Infizierten erkranken momentan aber nur leicht und zeigen lediglich Erkältungssymptome.

Sollte man jetzt mit Grippesymptomen zum Arzt?

Als Erstes sollte man sich fragen: War ich in einem Risikogebiet? Hatte ich näheren Kontakt zu einem Covid-19 Erkrankten oder jemandem, der in einem Risikogebiet gewesen ist? Nur, wenn man einen begründeten Verdacht hat, am neuen Coronavirus erkrankt zu sein, sollte man seinen Arzt anrufen und einen Termin ausmachen. Gehen Sie auf keinen Fall einfach so zum Hausarzt oder in die Klinik! Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) erklärte am 26. Februar 2020:

"Wir empfehlen der Bevölkerung, nicht hinter jedem Husten eine Corona-Infektion zu vermuten. Dass Sie aber Ihren Hausarzt anrufen und die Behandlung abklären, wenn Sie innerhalb von 14 Tagen nach Reisen in Gebiete, in denen Infektionen vorgekommen sind, Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln." Jens Spahn, Bundesgesundheitsminister

Dasselbe treffe zu, wenn Betroffene Kontakt hatten mit Personen, die sich in Risikogebieten aufgehalten haben. Bei Nachfragen sei außerdem der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116 117 vorbereitet.

Gibt es eine Impfung oder Medikamente?

Derzeit gibt es kein Medikament und keine Impfung gegen das Coronavirus. Forscher arbeiten aber mit Hochdruck daran. Ärztinnen und Ärzte testen bei manchen, schwer betroffenen Patienten Medikamente, die ähnliche Viren bekämpfen können, wie zum Beispiel bei SARS. Zumindest die Symptome können mit bisher gängigen Medikamenten gelindert werden. Darüber hinaus ist Bettruhe, viel Flüssigkeit und unter Umständen eine Unterstützung der Atmung sinnvoll.

Wie kann eine Verbreitung reduziert werden?

Das Wichtigste ist momentan, die Ausbreitung des Virus einzudämmen und Infektionsketten zu unterbrechen. Deshalb werden bei Erkrankungen alle Kontaktpersonen eines Infizierten ermittelt und 14 Tage in Quarantäne geschickt. Bei leichten Fällen, also den meisten, reicht eine häusliche Quarantäne.

Ich möchte verreisen. Was tun?

Wer aktuell verreist, kann sich auf den Seiten des Auswärtigen Amtes und des Robert Koch Instituts (RKI) über Risikogebiete, die Coronavirus-Entwicklung in einzelnen Ländern und andere Reisehinweise informieren.

Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Bei Tierarzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.

1 ¹ Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (UVP)

2 ² Apothekenverkaufspreis (AVP). Der AVP ist keine unverbindliche Preisempfehlung der Hersteller. Der AVP ist ein von den Apotheken selbst in Ansatz gebrachter Preis für rezeptfreie Arzneimittel, der in der Höhe dem für Apotheken verbindlichen Arzneimittel Abgabepreis entspricht, zu dem eine Apotheke in bestimmten Fällen (z.B. bei Kindern unter 12 Jahren) das Produkt mit der gesetzlichen Krankenversicherung abrechnet.

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